KONTROLLE UND BEWEISSICHERUNG

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Laut EU-Verordnung müssen im Rahmen von InVeKoS 5% aller Förderanträge (ca. 20.000 Anträge pro Jahr) kontrolliert werden. Die Kontrolle dieser hohen Anzahl von Anträgen liegt in Deutschland in der Verantwortung der einzelnen Bundesländer und kann nur innerhalb eines kurzen Zeitfensters von Juni bis August erfolgen. GIS & Fernerkundung verbunden mit einer fallweisen Vor-Ort-Kontrolle bietet ein rationelles Werkzeug zur Lösung dieser Aufgabe.

Im Rahmen des Subventionskontrollsystems InVeKoS (Integriertes Verwaltungs- und Kontrollsystem) führt die EFTAS GmbH in jährlichem Turnus die Nutzungs- und Flächenkontrolle der beantragten Schläge für die deutschen Landwirtschaftsministerien durch. Dazu wurden bislang hunderte von Satelliten- und Luftaufnahmen ausgewertet. Als Ergebnis liegt eine Einstufung der Anträge in die Kategorien "richtig", "falsch" oder "unklar" vor.

Das große Einsparungspotential dieses Vorgehens liegt darin begründet, dass anschließend nur die als "falsch" oder "unklar" eingestuften Anträge von den zuständigen Behörden Vor-Ort kontrolliert werden müssen. Analog zur Kontrolle und Bewertung von aktuellen Antragsdaten können mit Hilfe von archivierten Luft- und Satellitendaten auch rückwirkend Angaben zu angebauten Feldfrüchten oder Stillegungsflächen begutachtet werden. Dieses ist insbesondere in Fällen interessant, in denen einem Verdacht auf unrechtmäßig ausgezahlte Subventionen nachgegangen wird.

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