Eine Vorerkundung
und Erfassung von Altlastenverdachtsflächen lässt sich insbesondere
über die Auswertung historischer Luftbilder besonders effizient
durchführen, da diese eine flächendeckende Dokumentation des
Untersuchungsraumes zu bestimmten Zeitpunkten in der Vergangenheit und
Gegenwart ermöglichen (multitemporale und retrospektive Auswertung).
Dadurch können die Entstehung und Entwicklung eines Untersuchungsraumes
nachgewiesen sowie Verdachtsflächen lokalisiert werden. Die Luftbildauswertung
im Rahmen der Vorerkundung stellt eine wichtige Komponente zur effizienten,
berührungsfreien Vorplanung der Feldbeprobung dar.
In Verbindung
mit GIS können die Ergebnisse der Luftbildauswertung durch eine
Kombination mit entsprechend aufbereiteten Zusatzinformationen aus Feldbeprobungen,
Karten oder Betriebsakten auch für eine GIS-gestützte Gefährdungsanalyse
herangezogen werden. Dabei kann durch eine GIS-technische Verschneidung
von Altlastenverdachtsflächen unterschiedlicher stofflicher Ausstattung
mit z.B. Grundstückgrenzen und aktuellen Flächennutzungen
das Gefährdungspotential für die verschiedenen Grundstücke
ermittelt und visualisiert werden. Diese ist z.B. für die Prioritätenbildung
im Rahmen von Sanierungsmaßnahmen von Bedeutung.
Das Know-how
der EFTAS GmbH basiert auf einer Vielzahl von Projekten zur Altlastenvorerkundung
und Bewertung, die für Kommunen, Städte und private Eigentümer
großer Liegenschaften durchgeführt wurden. Die Auswertung
von Weltkriegsaufnahmen zur Detektion von Blindgängern und anderen
militärischen und sonstigen Altlasten gehört dabei zum Spezialgebiet
der EFTAS GmbH.
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