Die Ausbeutung
von Lagerstätten sichert einerseits die materielle Basis unseres
Wohlstandes, anderseits können die Folgen bergmännischer Aktivitäten
negative Folgen für Mensch und Umwelt haben, die eine Rekultivierung
dieser Gebiete notwendig machen. Besonders deutlich wird dieses in den
großflächigen und häufig schwer zugänglichen Bergbaufolgelandschaften
mit ihren Halden und Tagebaulöchern. Eine sinnvolle Wiedereingliederung
dieser Gebiete in den landschaftlichen Kontext erfordert eine effektive
Rekultivierungsplanung, die ohne entsprechende aktuelle Datengrundlage
über den Zustand von Bodenbedeckung und Relief nicht möglich
ist.
Hierzu
setzt EFTAS auf die Anwendung der Fernerkundung. Schon während
des noch laufendenden Abbaus wird der Fortgang der Abbauarbeiten in
regelmäßigen Abständen durch Luft- oder Satellitenbilder
dokumentiert. Nach Einstellung der Abbauarbeiten kann dann auf Basis
dieser Bilder sowie weiterer Zusatzinformation eine Rekultivierung und
Umnutzung des Geländes geplant werden.
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