MONITORING & PRÄVENTION

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Im Bereich der präventiven Planung können Fernerkundung und GIS nutzbringend eingesetzt werden. Es können z.B. im Bereich der Hochwasserschutzplanung mit Hilfe von Fernerkundung und GIS Gebiete ermittelt werden, die als Überflutungs- und Retentionsräume geeignet sind. Der Fernerkundung kommt darüber hinaus die Rolle der regelmäßigen Gebietsüberwachung zu, die integriert in ein Frühwarnsystem Informationen über bevorstehende Katastrophen wie z.B. Waldbrände oder Deichbrüche liefern kann.

Die Ermittlung von Schwachstellen im Deichkörper, welche durch eine instabilen Untergrund hervorgerufen werden können ist mittels SediSAR möglich. SediSAR (Sedimentbezogene Erkundung des Deichuntergrundes zur Integrativen Stabilitätsanalyse durch Angewandte Geologie & Remote Sensing) stellt einen wichtigen Baustein zum Aufbau von Planungs-, Sicherungs- und Sanierungskonzepten im Rahmen des präventiven Hochwasserschutzes dar. Mit Hilfe von SediSAR werden per Radar Deich-Aufnahmen gemacht, die - anders als optische Satellitenaufnahmen - unabhängig von Witterung und Lichtverhältnissen sind und zudem Rückschlüsse auf Schwachpunkte im Deichuntergrund liefern können. Das entwickelte Verfahren SediSAR lässt sich weltweit zur Fernerkundung aller Deichbauten einsetzen, die Flussgebiete vor Überflutungen schützen sollen.

 

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