Zellulare
Funknetze setzen sich aus einer Vielzahl von Zellen unterschiedlicher
Größe zusammen. Die Größe der Zellen ist neben
dem Telefonaufkommen und den Leistungsdaten der Basis- und Mobilstationen
in starkem Maße von der Topographie und Landnutzung des Raumes
abhängig, da diese durch ihre spezifische Oberflächengenauigkeit
die Ausbreitung der Funkwellen unterschiedlich beeinflussen. Die Fernerkundung
und Photogrammetrie in Verbindung mit GIS bieten eine operationelle,
zeit- und kostensparende Möglichkeit, diese Daten aktuell und flächendeckend
zu erheben.
Für
die Erfassung der Landnutzungsdaten von großflächigen Gebieten
im Rahmen der sogenannten Makrozellenplanung bietet sich der Einsatz
von multispektralen Satellitendaten, wie z.B. LANDSAT-TM oder SPOT-XS
an. Durch Klassifizierung dieser Bilddaten lassen sich die verschiedenen
relevanten Landnutzungsklassen unterscheiden. Bei stärker reliefiertem
Gelände wird im Rahmen der Makrozellenplanung auch die Höheninformation
aus digitalen Höhenmodellen (DGM) herangezogen.
In urbanen Räumen
ist wegen der Vielzahl von funktechnischen Hindernissen zusätzlich
die 3-D-Information der städtischen Gebäudelandschaft von
Interesse. Bewährte Verfahren zur Erstellung dieser 3-D-Stadtmodelle
im Rahmen der sogenannten Mikrozellenplanung sind die Erzeugung über
Photogrammetrie, Radarprozessierung oder Laserscanning.
Die EFTAS GmbH ist
im Rahmen der Mikro- und Makrozellenplanung für verschiedene namhafte
Telekommunikationsanbieter in Deutschland, Europa und weltweit tätig.
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