Die Erfassung
der Landnutzung kann auf konventionelle Weise über vorhandene topographische
Karten erfolgen. Der Nachteil ist allerdings, dass Karten nur ein generalisiertes
und damit nicht problemspezifisches sowie häufig veraltetes Abbild
der realen Situation vermitteln. Aktuelle Luft- und Satellitendaten
hingegen liefern dagegen "uptodate" und nicht generalisierte
Informationen. Diese können über Klassifizierungs- und Interpretationsverfahren
verfügbar gemacht werden.
Werden
die fernerkundlichen Bild- und Ergebnisdaten in einem GIS mit weiteren
relevanten Geodaten, wie z.B. die Lage von Wasserschutzgebieten oder
von wassergefährdenden Industriekomplexen kombiniert, lassen sich
verschiedene Planungsszenarien durchspielen sowie Modellrechnungen und
Visualisierungen realisieren. Daraus ergeben sich z.B. Anwendungen im
Bereich der Grundwasserdangebots- und Grundwasserneubildungsberechnungen
sowie für
Planungs-, Ausweisungs- und Genehmigungsverfahren von Wasserschutzgebieten
und konkurrierenden Nutzungen. Ein weiterer Anwendungsbereich ist das
Monitoring von Nutzungen innerhalb von Wasserschutzgebieten. Dazu sind
in einem entsprechenden Turnus wiederholte Aufnahmen und Auswertungen
eines Gebietes notwendig.
Besondere
Erfahrungen der EFTAS GmbH liegen in der Erfassung und im Monitoring
von Land- und Bodennutzungen. Auf dieser Basis konnten beispielsweise
für den Großraum Hamburg die Grundlagen für wasserwirtschaftliche
Modellberechnungen eines großen Wasserversorgungsunternehmens
erstellt werden. Darüber hinaus wurde für Schleswig-Holstein
eine Datenbank der Gewässereinzugsgebiete aufgebaut.
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