Neue Impulse für den kommunalen Einsatz von Satellitendaten.
Gute Nachrichten für Städte, Kreise und Gemeinden: Die erfolgreiche Arbeit des Copernicus Netzwerkbüros Kommunal wird fortgesetzt. Nach dem erfolgreichen Abschluss der ersten Phase (September 2022 – August 2025) geht das Projekt nun nahtlos in die zweite Runde.
Ob Klimaanpassung, Flächenmanagement oder Stadtentwicklung – die Nutzung von Satellitendaten bietet Kommunen wertvolle Unterstützung bei der Bewältigung ihrer Aufgaben. Das Netzwerkbüro bleibt weiterhin eine zentrale Anlaufstelle für Fragen rund um die kommunale Nutzung von Copernicus-Daten und -Diensten. Es bietet Schulungen, Austauschformate und fachliche Unterstützung und bringt Akteure aus Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen.
Technische Expertise für kommunale Lösungen
Ziel der nächsten zwei Jahre ist es, die bisherigen Aktivitäten weiterzuführen und gezielt auszubauen. Der Fokus liegt darauf, die Copernicus-Daten und -Dienste noch stärker in konkrete kommunale Anwendungen zu überführen – etwa in Entscheidungsprozesse, digitale Verwaltungsstrukturen oder lokale Maßnahmen für Klimaschutz und Stadtentwicklung.
EFTAS wird sich dabei unter anderem auf die Unterstützung bei der Planung spezieller Maßnahmen und die Konzepterstellung operationeller Dienste konzentrieren. „Wir haben langjährige Erfahrungen auf sämtlichen Ebenen der deutschen Verwaltung“, erklärt Sebastian Teuwsen, Projektleiter bei EFTAS. „Dazu zählen operationelle technische Dienstleistungen für die Copernicus-Dienste der Europäischen Umweltagentur und nationale Anwendungen des Programms.“ Darüber hinaus unterstützt EFTAS Bundesländer und Kommunen mit konkreten Lösungen und entwickelt Copernicus-Dienste im Rahmen nationaler und internationaler Projekte.
Starke Partnerschaft für die zweite Phase
Das bewährte Konsortium aus EurA AG, EFTAS Fernerkundung Technologietransfer GmbH und dem Deutschen Dachverband für Geoinformation e. V. (DDGI) führt das Copernicus Netzwerkbüro Kommunal bis August 2027 weiter. Beauftragt wird das Projekt erneut durch die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR, finanziert durch das Bundesministerium für Verkehr (BMV).
Auch in der zweiten Projektphase übernimmt das Netzwerkbüro eine zentrale Rolle. Es koordiniert ein Fachnetzwerk aus nationalen Akteuren aus Verwaltung, Forschung und Industrie und stärkt den Austausch zwischen kommunalen Anwendern und der Fernerkundungsgemeinschaft.
Kommunen und Interessierte sind herzlich eingeladen, sich aktiv im Netzwerk zu engagieren und die Weiterentwicklung der Copernicus-Nutzung auf kommunaler Ebene mitzugestalten.










