Auf der BioMonWeek2026 in Montpellier traf sich vom 4. bis 8. Mai die europäische Biodiversitätsmonitoring-Community. Dort haben IFAB und EFTAS gemeinsam EMBAL vorgestellt, unseren Ansatz für ein Monitoring der Biodiversität in europäischen Agrarlandschaften.
Die Überwachung der Biodiversität gewinnt zunehmend an Bedeutung für die Bewertung des Erfolgs europäischer Politik, wie der Gemeinsamen Agrarpolitik sowie der Verordnung (EU) zur Wiederherstellung der Natur. Zuverlässige, harmonisierte und großräumige Monitoringdaten sind unerlässlich, um zu verstehen, wie sich Agrarlandschaften in Zeit und Raum verändern.
Genau hier setzt EMBAL an:
Basierend auf dem LUCAS-Raster kombiniert die Erhebung In-situ-Kartierungen mit standardisierten Überwachungsmethoden in allen EU-Mitgliedstaaten. Parameter wie Landbedeckung/Landnutzung, Pflanzenvielfalt, Nahrungsangebot für Bestäuber, Landschaftsheterogenität und Landschaftselemente tragen dazu bei, ein umfassenderes Bild der Biodiversität auf europäischen landwirtschaftlichen Flächen zu zeichnen. EMBAL wurde erstmals 2020 pilotiert und 2022 und 2023 auf alle 27 EU-Länder ausgeweitet.
Auf der Konferenz stellten Dr. Laura Sutcliffe (IFAB) und Dirk Lindemann (EFTAS) vor, wie EMBAL die EU-weite Biodiversitätsüberwachung unterstützt und wie Erdbeobachtung und harmonisierte Geländedaten gemeinsam eine wichtige Grundlage für künftige Umweltbewertungen und politische Entscheidungen bilden.
Veranstaltungen wie die BioMonWeek sind für uns eine wichtige Gelegenheit zum Austausch mit Wissenschaft, Fachleuten aus der Praxis und Institutionen aus ganz Europa, denn ein langfristiges Biodiversitätsmonitoring kann nur durch Zusammenarbeit, gemeinsame Standards und kontinuierliche Innovation gelingen.
Als Teil der europäischen Biodiversitätsmonitoring-Community haben wir uns sehr gefreut, während der Konferenz mit so vielen ins Gespräch zu kommen. Vielen Dank für all die Impulse und Diskussionen über unseren Ansatz! Und ein großes Dankeschön an das Organisationsteam, das uns alle in Montpellier zusammengebracht haben!
PS: Im Rahmen eines weiteren Projekts haben wir die Ergebnisse von EMBAL mit denen der LUCAS-Grassland-Erhebungen verglichen. Die Abschlussberichte sind nun online verfügbar:










