Wiederbewaldung im Blick

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EFTAS entwickelt Monitoring-Verfahren für Waldinfo.NRW weiter

 

Wie gut erholen sich die Wälder in NRW nach den massiven Schäden der letzten Jahre? Und wo findet bereits Wiederbewaldung statt – ob durch Aufforstung oder natürliche Sukzession? Diesen Fragen widmet sich ein neues Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Verbund von Wald und Holz NRW, der con terra GmbH und EFTAS.

EFTAS ist als Fernerkundungsexperte mit an Bord und bringt seine langjährige Monitoring-Erfahrung in die Projektentwicklung ein. Das Vorhaben erfolgt im Auftrag des Ministeriums für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.

Vom Schadmonitoring zur Wiederbewaldungserfassung

Seit 2018 erstellt EFTAS regelmäßig Karten zur Waldvitalität in NRW, die im landesweiten Forstportal www.waldinfo.nrw öffentlich zugänglich sind. Diese liefern eine wichtige Datengrundlage für Forstbetriebe, Behörden und weitere Nutzergruppen – insbesondere seit den extremen Dürrejahren und dem damit verbundenen Waldschäden.

Mit dem neuen Arbeitsschwerpunkt „Wiederbewaldungsmonitoring“ erweitert sich nun der Fokus: Ziel ist es, mithilfe von Fernerkundung die Wiederbewaldung auf ehemaligen Kalamitätsflächen systematisch zu erfassen – unabhängig davon, ob diese durch Aufforstung oder natürliche Prozesse erfolgt.

Kleine Pflanzen, große Herausforderung

Gerade junge Gehölze sind in der Fernerkundung schwer erkennbar – eine zentrale Herausforderung bei der Entwicklung des neuen Monitoringsystems. Aufbauend auf ersten Vortests wird EFTAS ein Verfahren entwerfen, das auf Satellitendaten sowie ergänzenden Archiv- und Standortdaten basiert. Anschließend wird ein Prototyp entwickelt und der Prozess auf großflächigen Testgebieten erprobt.

Gemeinsam mit relevanten Akteuren wie dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW soll ein standardisierbares Verfahren entstehen, das langfristig auch über die Landesgrenzen hinaus von Interesse sein dürfte.

Nächster Schritt: Von der Datenerfassung zur Handlungsempfehlung

Langfristig soll das Monitoring nicht nur den Status der Wiederbewaldung sichtbar machen, sondern auch helfen, gezielte Maßnahmen abzuleiten – zum Beispiel zur Unterstützung der natürlichen Regeneration oder zur Planung effektiver Aufforstungen. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur klimaresilienten Waldentwicklung in Nordrhein-Westfalen.

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